Hallo. Heute gibt es mal wieder etwas eher Privates: Es ist interessant, mit welchen Mitteln man seinen PC beschleunigen kann. Der beste Trick besteht natürlich darin, sich einfach einen neuen zu kaufen. Das mache ich normalerweise auch alle drei Jahre. Mein aktueller PC läuft nun im vierten Jahr und er gefällt mir so gut, dass ich mir noch keinen neuen zulegen möchte. Ich kann bisher auch noch alles problemlos zocken, einschließlich Battlefield 3. Das wäre auch gelacht, wenn nicht, denn mit zwei 3-GHz-Kernen, 4 Gig RAM und einer GTX 260 mit zusätzlichen 800 MB steht man auch heute noch ganz gut im Strumpf. Klar, vier oder mehr Kerne sind noch geiler und eine 560 Ti geht einfach viel derber ab; und mehr RAM ist immer geiler. Und ich merke natürlich schon, dass ich nicht mehr die krasseste Grafik einstellen kann; und hin und wieder ruckelt es doch — was aber weniger an der Grafikkarte selbst liegt. Zum Beispiel hat Battlefield 3 die Eigenschaft, fast ständig Unmengen an Stuff nachzuladen (zumindest bei mir). Das führt dann häufig zu einem unflüssigen Spielgeschehen. Das ist schon sehr frustrierend, wenn man über’n Haufen geballert wird, bevor man den eigentlichen Feind überhaupt zu Gesicht bekommt. Oder man möchte nur kurz um die Ecke luken und genau in dem kritischen Moment, als man gerade seine komplette Blöße preisgibt, fängt die Festplatte an zu bollern und man weiß schon, dass man das nicht überstehen wird. Kennt ihr das auch?

Dann kommen jetzt die Tricks ins Spiel, mit denen man doch noch einiges mehr herausholen kann, ohne dreckig zu übertackten oder solche Späße. Ich habe einfach mal meinen PC ausgestaubsaugt und insbesondere die Lüfter vom Staub befreit. Sagenhaft, womit der PC einem diese Aktion dankt: weniger Abstürze, weniger Hänger, geschmeidigere Performance. Ich meine, dieser “Trick” ist nicht neu und eigentlich kennt ihn jeder. Aber mal im Ernst: Wann macht man das denn tatsächlich mal?

Der nächste Trick, der dann gegebenenfalls vielleicht doch etwas Geld kostet, besteht darin, Festplattenspeicher-lastige Spiele und vor allem die Auslagerungsdatei nicht auf klassischen Festplatten (Hard Disk Drives, HDD), sondern auf Solid State Drives (SSD) laufen zu lassen. Zack! Im Fall von Battlefield 3 bedeutet das für mich beispielsweise, dass, erstens, das Spiel nur einige wenige Sekunden braucht, um zu laden, und, zweitens, ich im eigentlichen Spielgeschehen nahezu keine Hänger mehr habe, weil wieder irgendetwas nachgeladen werden muss, was bei Battlefield 3 (zumindest bei mir) fast ununterbrochen geschieht. Die Menge, die nachgeladen werden muss, hat sich jetzt natürlich nicht geändert; aber ich bekomme einfach nichts mehr davon mit. Ich bin begeistert! Wenn ich jetzt einmal abgeknallt werde, liegt es an meiner Unfähigkeit und nicht daran, dass wieder mal im denkbar ungünstigsten Moment eine Unmenge an Stuff nachgeladen wird. So macht das Zocken Spaß!

Die hier aufgelisteten “Tricks” erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nein, nein. Sie stellen nur die Maßnahmen dar, die ich erfolgreich und zufrieden angewendet habe, um mir ein nahezu frustfreies Battlefield-3-Zocken zu ermöglichen. Tschau.

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